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Interdisziplinäre diagnostische und interventionelle Endoskopie
Im Mittelpunkt der Interdisziplinären Endoskopie, die von Internisten und Chirurgen gemeinsam betrieben wird, stehen gastroenterologische Untersuchungen, das heißt Untersuchungen des Magen-Darm-Trakts. Dabei profitieren nicht nur Patienten des Universitätsklinikums von der engen Zusammenarbeit der medizinischen Fachdisziplinen. Auch Patienten von anderen Kliniken und zuweisenden Ambulanzen und Praxen werden gastroenterologisch endoskopisch untersucht.
Neben den diagnostischen Eingriffen liegen die Schwerpunkte in der Versorgung gastroenterologischer Notfälle sowie in Eingriffen zur Verbesserung der Lebensqualität der Patienten. Hierbei werden alle gängigen endoskopischen Verfahren angewandt, um gastrointestinale Erkrankungen, zu diagnostizieren und zu therapieren. Durch die moderne technische Ausstattung der Interdisziplinären Endoskopie können zahlreiche Eingriffe direkt über das Endoskop unter Sichtkontrolle am Bildschirm vorgenommen werden. Entzündungen des Magens und des Darms, sowie Tumore und Gallensteine lassen sich so auf eine für den Patienten möglichst schonende Methode entdecken und behandeln.
Die Interdisziplinäre Endoskopie wird als gemeinsame Einrichtung der Medizinischen Klinik, Abteilung Innere Medizin II und der Chirurgischen Klinik, Abteilung Allgemein- und Viszeralchirurgie, zur Zeit an zwei Standorten im Universitätsklinikum betrieben. Sie erfüllt die Aufgaben der Krankenversorgung, der klinischen Forschung sowie der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses.
Die Interdisziplinäre Endoskopie steht neben den Routineeingriffen für Notfälle außerhalb der Dienstzeit sowie nachts einschließlich der Wochenenden mit einem Rufbereitschaftsdienst zur Verfügung.
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